Nach einer kurzen aber intensiven Vorbereitungsphase und einem Trainerwechseln drei Wochen vor Saisonbeginn bestritt die männliche B-Jugend der TSG Hatten-Sandkrug am Sonntag ihr erstes Saisonspiel gegen den Nachbarverein aus Oldenburg. Der Gegner war schon bekannt, da man sich bereits in der Qualifikation zur Landesliga und zuletzt auf einem Turnier in Friedrichsfehn gegenüberstand. Nur die Mannschaft selbst wusste noch nicht wo sie steht. Nach dem anfangs angesprochenen Trainerwechsel übernahm Robert Langner, der auch selbst in der 1.Herren Mannschaft der TSG spielt, vor rund drei Wochen das Team, das ihm bis dahin komplett unbekannt war. Bis zum ersten Saisonspiel wurde das Hauptaugenmerk im Training vor allem auf die Abwehr gelegt, was sich auch gleich bezahlt machte. Die TSG begann mit einer 3:2:1 Abwehr und obwohl das Team diese Abwehr erst seit kurzem einstudiert hat, funktionierte sie in der ersten Halbzeit sehr gut. Diese zeigte sich in den häufigen Ballgewinnen und dass man den Gegner immer wieder zu Distanzwürfen zwang. Zu Beginn hatte die Mannschaft der TSG noch etwas Schwierigkeiten, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Jedoch kam man durch die gute Abwehrarbeit immer besser ins Spiel und hatte somit auch mehr Selbstvertrauen im Angriff. Das zeigte sich am Ende auch darin, dass sich jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Angeführt von einem sowohl hinten wie vorne stark spielenden Maxi Forst, zeigte jeder andere Spieler, dass er ebenfalls Torgefährlich sein und auch hinten in der Abwehr stehen kann. Ebenfalls lobend zu erwähnen sind beide Torhüter, die sich die Spielzeit teilten und bei deren Wechseln keinerlei Qualitätsunterschied zu erkennen war. Beide zeigten sich von ihrer besten Seite. Bei allem Lob gilt es jetzt jedoch weiter an der Abwehr, sowie im Angriff zu arbeiten, da sich auch in diesem Spiel noch einige Fehler und Unstimmigkeiten zeigten. Zu oft kam man mit den Spielzügen des VFL nicht zu recht und ließ sich austricksen. Im Angriff spielte die Mannschaft oft zu statisch und kam mit der sich sehr variabel verhaltenden Abwehr der Gäste in vielen Fällen nicht zu recht. Vor allem gilt es das Zusammenspiel in der Abwehr zu verbessern und das Tempospiel zu forcieren.
Tor: Robin Hurka, Julius Müller
Feld: Luis Schlag (1), Jan Duwe (6), Lukas Gil (2), Noam Schiller (2), Sönke Backhus (2), Moritz Hillers (3), Sebastian Kuhlmann (5), Jonas Kettmann (2), Maximilian Forst (13)












































